Neu! Dachterassen und Balkone zum Nachahmen im Abo

Foto: Anna Engelhorn

Häufige Anfragen nach meiner Tätigkeit außerhalb Berlins, die ich bisher leider negativ beantworten musste, haben mich veranlasst, neben meinem Buch bei der Stiftung Warentest, ein Abonnement ins Angebot zu nehmen, das auf diese Interessenten-Gruppe ausgerichtet ist.

Dabei stelle ich monatlich eine von mir gestaltete Dachterrasse bzw. einen Balkon vor. Kurz und knapp wird das Objekt mit seinen Besonderheiten wie der Anzahl und Maße der verwendeten Gefäße, die Art der Bewässerung und eine Liste der eingesetzten Pflanzen incl. Pflegehinweise beschrieben.

Die Besonderheit liegt darin, dass ich bei jedem Objekt auf einen Gestaltungsaspekt vertieft eingehe. So steht bei der einen Dachterrasse der Bodenbelag im Fokus, während bei den beiden nächsten das Augenmerk auf Pflanzenschutz bzw. den Schichtenaufbau in den Gefäßen gerichtet ist. Dabei werden auch Themen wie die Gefahr von Gebäudeschäden, Vorbeugung der Gefahr durch herunterfallende Töpfe, Tierplagen u.v.m. schwerpunktmäßig behandelt.

Neben diesen gern verdrängten Dingen werden auch Windzug, Schattenfall oder Besonnung besprochen, die bei einer pflegeleichten Gestaltung wichtiger als weithin angenommen sind. Die Pflegeextensität ist dabei der zentrale Gestaltungsgrundsatz. Denn möglich ist vieles, doch je weiter man sich von den natürlichen Ansprüchen der Pflanzen entfernt, desto höher wird der Pflegeaufwand.

Damit es keine dröge (norddeutsch für trocken, eintönig oder spannungsarm) wissenschaftliche Abhandlung wird, verpacke ich die Informationen in die Geschichten, die ich bei der Bearbeitung dieser Objekte „nahe dem Himmel über Berlin“ tatsächlich erlebt habe.

Vorschauen

März

Leseprobe...

Was auf eine Dachterrasse bzw. einen Balkonen gehört

Dachterrasse am Griebnitzsee in Potsdam

Sicherlich bin ich voreingenommen. Bilder von Balkonen, auf denen sich Fahrräder, Bierkästen, Wäscheständer oder Sperrmüll stapeln, so dass kein Platz mehr für den Aufenthalt bleibt, haben sich bei mir eingebrannt. Damit steht gleich am Anfang die Kernaussage meines Gestaltungsprinzips: es geht um Sie, die Nutzerin* bzw. den Nutzer. – Auch bei der Bepflanzung! Eine Gestaltung, auf der die Vielzahl an Töpfen keine Möglichkeit für eine Sitzgelegenheit lässt, ist meiner Meinung genauso verfehlt wie schnellwachsende Gehölze, die das Aufstellen bzw. Ausfahren eines Sonnenschutz verhindern. Anbei gleich der Tipp: pflanzen Sie für sich, nicht für die Nachbarn oder Passanten auf der Straße, die vielleicht einen Blick nach oben werfen könnten. D.h. Sie setzen die attraktive Seite der Sommerblumen, Stauden oder Gehölze nach innen, in Ihre Blickrichtung, und nicht nach außen! (…)

April

Leseprobe...

Der beste Fußbodenbelag

Dachterrasse im Wedding

War ich am Anfang meiner Tätigkeit davon überzeugt, dass Holzdielen aus zertifiziertem Tropenholz (das FSC-Siegel steht für nachhaltigen Anbau), sibirischer Lärche oder Robinie der Königsweg wären, hat sich meine Einstellung zu Holzbelägen im Laufe meiner Tätigkeit geändert. Das liegt nicht allein an den Bauträgern, die den Käufern von Wohnungen vielfach billiges Kiefernholz als hochwertigen Holzboden „unterjubeln“, sondern auch an der überschätzten Robustheit und Haltbarkeit von selbst höherwertigem Holz. Unzählige Splitter an meinen Händen und Füßen zeugten davon, dass Tropen- oder sibirische Hölzer eben doch nicht so hart wie zumeist angenommen sind. Auch Thermoholz aus thermisch behandelten heimischen Hölzern ist für mich nur eine unzureichende Alternative. Obwohl langlebiger als die meisten anderen Hölzer können auch dabei Risse auftreten und demnach zu Splittern führen. (…)

Mai

Leseprobe...

Gefäße aus Titanzink

Dachterrasse am Bundesplatz

Es gab in Berlin nach der Jahrtausendwende einen mazedonischen Unternehmer, der Dachrohlinge zu Eigentumswohnungen ausbaute. Dabei orientierte er sich durchweg an seinem Geschmack, der in Richtung griechische bzw. römische Antike ging. Dass die Wohnungen sich verkauften, lag vermutlich weniger an den mit korinthischen Säulen und aufwändigen Mosaiken geschmückten Räumen, als vielmehr an den guten Lagen. Meine Kunden – obwohl aus Rom stammend – waren zumindest wenig begeistert von dieser opulenten Ausstattung, die auf der Dachterrasse ihre Fortsetzung in Form von historisch anmutenden Fliesenmotiven fand. Insofern freuten sie sich über mein Angebot, dem aufdringlichen Wand- und Bodenschmuck schlichte Gefäße aus Titanzink entgegen zu setzen. (…)

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Januar

Februar

So funktioniert das Abo

Das Abonnement läuft mindestens über ein Jahr und kostet für 12 Ausgaben 84,00 € (incl. gesetzlicher MwSt.) und ist spätestens 2 Wochen nach der Bestellung in voller Höhe zur Zahlung fällig. Es kann nur durch eine Kündigung per E-Mail oder auf dem Postweg beendet werden, die mir spätestens bis zum 31.12 eines Jahres vorliegen muss. Wird dieser Termin überschritten, verlängert sich das Abo um ein volles Jahr. Eventuelle Kündigungen werden bis zum 10.01. des Folgejahrs von mir schriftlich bestätigt.

Die Lieferungen setzen erst nach Zahlungseingang auf meinem nachstehenden Bankkonto ein:

Kontoinhaber: Tobias Peterson
Bankinstitut: Consorsbank
IBAN: DE57 7012 0400 8392 4680 08

Pünktlich zum Start der Balkon- und Dachterrassensaison im März 2021 erfolgt die erste Lieferung.

Schließen Sie das Abo erst im Laufe des Jahres ab, werden die ersten Ausgaben zusammen mit der des laufenden Monats versendet. Ab März 2022 besteht außerdem die Möglichkeit, alle 12 Ausgaben in einer Sendung für 100,00 € (incl. gesetzlicher MwSt.) ohne Abo-Abschluss nachzubestellen. Eine solche Bestellung ist auch möglich, wenn man erst in späteren Jahren ein Abonnement abschließt und die kompletten Ausgaben des Vorjahres/der Vorjahre ebenfalls erwerben möchte. Einzelne Ausgaben des 12-Monats-Angebots oder die Gesamtausgabe im Voraus zu ordern, ist leider ausgeschlossen.

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